So arbeite ich. Und so ticke ich.

Ich war schon immer neugierig.

Mich interessieren Menschen, ihre unterschiedlichen Sichtweisen und die Frage, warum wir manchmal auf eine Situation völlig unterschiedlich reagieren. Warum fällt uns etwas leicht, während wir an anderer Stelle immer wieder an dieselbe Grenze stoßen?

Diese Neugier hat auch meinen beruflichen Weg geprägt. Ich habe unterschiedliche fachliche Perspektiven kennengelernt und eine Zeit lang dachte ich, ich müsste mich für einen Weg entscheiden. Heute sehe ich das anders: Pädagogik, Supervision und Coaching, Gesundheitsförderung, Resilienz und Stressmanagement haben meinen Blick auf Menschen jeweils auf ihre eigene Weise erweitert. Dabei habe ich immer wieder erlebt: Eine Methode kann hilfreich sein. Ein gutes Gegenüber manchmal noch mehr.

Zuhören. Mitdenken. Fragen stellen. Nicht schon wissen, wie die Antwort lautet. Neue Perspektiven anbieten, ohne sie überzustülpen.

Ich habe einen schnellen Kopf und einen guten Sinn für Humor. Beides gehört zu mir und fließt ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein. Gerade wenn es schwierig wird, hilft mir das, Situationen manchmal aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten – ernsthaft, wenn es nötig ist, und mit einem Augenzwinkern, wenn es guttut.

Genau so möchte ich arbeiten.

Ich bringe Wissen, Erfahrung und unterschiedliche professionelle Zugänge mit. Aber ich möchte Menschen nicht passend machen. Ich möchte gemeinsam mit ihnen herausfinden, was für sie passt. Das bedeutet auch: Ich glaube nicht an Patentlösungen. Was hilfreich ist, hängt davon ab, für wen, in welcher Situation und zu welchem Zeitpunkt.

Deshalb begleitet mich ein Gedanke besonders: Entwicklung heißt nicht, jemand anderes zu werden. Es geht darum, sich selbst besser zu verstehen und dadurch bewusster entscheiden und handeln zu können.

Dafür möchte ich Räume schaffen.

Räume für Selbstkompetenz.